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Die Wahl der optimalen Brille beginnt bereits bei der RefraktionDie rein physikalische Beurteilung von Augen ist bei der Sehschärfen-Bestimmung wichtig, aber längst nicht alles. Bei der sogenannten „Refraktion“ kommt es darauf an, dass der Augenoptiker die spwzifischen Seh-Anforderungen seines Kunden kennt und in die Beratung mit einbezieht. Diese Anforderungen hängen vom Beruf ebenso ab wie von der typischen Freizeit-Gestaltung. Ein Uhrmacher hat andere Seh-Anforderungen als ein Pilot. Ein Golfspieler benötigt genauso selbstverständlich eine andere Seh-Korrektur als ein Tischtennis-Spieler. Ein Augenoptiker qualifiziert sich dadurch, dass er mit großem Einfühlungsvermögen die richtigen Fragen nach den Seh-Anforderungen stellt und dann die Messungen auf die optimale Auswahl von Brillengläsern oder Kontaktlinsen projiziert. Als Kunde sollte man nicht erwarten, das es die eine alles erfüllende Brille gibt. Ds führt immer zu einem "faulen" Kompromiss. Am Bildschirmarbeitsplatz geht es beim Sehen überwiegend um Sehabstände zwischen 40 bis 150 cm. Im Auto geht es um Sehabstände zwischen 40 cm bis unendlich. Diese Anforderungen können nur mehrere Brillen optimal erfüllen. Ein Brillenglas hat nur begrenzte Fläche zur Verfügung, in die die notwendige Sehkorrektur eingearbeiotet werden kann.
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